Konfirmation

Konfirmation

Das Wort Konfirmation kommt aus dem Lateinischen und meint so viel wie „Bestärkung, Bekräftigung“. Das Bekenntnis zum christlichen Glauben, das bei der Taufe des Kleinkinds Eltern und Paten stellvertretend abgegeben haben, wird nun im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes von den Heranwachsenden selbst gesprochen und damit bekräftigt. Mit der gemeinsamen Feier des Abendmahls und der Segnung werden die Jugendlichen als Mitglieder der Gemeinde bestätigt. Sie können und sollen am Gemeindeleben teilnehmen und selbst Verantwortung übernehmen, z. B. als Paten oder bei Kirchenvorstandswahlen.

Der Konfirmationtermin liegt meistens im Mai eines Jahres. Wer zu diesem Zeitpunkt 14 Jahre alt ist, für den ist der vorbereitende „Konfi-Kurs“ und – als Besonderheit in München – zusammen mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden der benachbarten Bethlehms- und Epiphaniaskirche das zehntägige „Konfi-Camp“ an der italienischen Adria gedacht. Einige Monate vor der Konfirmation steht auch ein gemeinsames Wochenende auf dem Programm.

Im „Konfi-Kurs“, der zwischen September und April einmal im Monat an einem Samstag unter der Leitung von Pfarrer Matthias Dörrich und einem Team von Jugendlichen stattfindet, werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit grundlegenden Aussagen des christlichen Glaubens vertraut gemacht und sie lernen das Leben der Gemeinde kennen. In einem eigenständig vorbereiteten und gestalteten Gottesdienst zeigen sie, wie sie ihren Glauben verstehen und gestalten.

Selbstverständlich können auch Jugendliche, die nicht getauft sind, am „Konfi-Kurs“ teilnehmen. Wollen sie getauft werden, kann dies während der Konfirmandenzeit oder bei der Konfirmation selbst geschehen. Bitte wenden Sie sich als Eltern in diesem Fall selbstständig an das Pfarramt der Carolinenkirche, damit Sie rechtzeitig alle Einladungen und Informationen erhalten.

Für die Konfirmandinnen und Konfirmanden ist die Homepage http://www.konfiweb.de gedacht, ein Angebot der bayerischen Landeskirche.

Konfirmation

Konfirmation heißt Bestärkung
An der Schwelle zum Erwachsenwerden erfahren junge Menschen Bestärkung.
In der Taufe hat Gott zu ihnen Ja gesagt. Jetzt kommt es auf ihr eigenes Ja an:

Ja zu mir selbst
Jugendliche fragen sich: Wer bin ich? Gott sagt: Du bist wertvoll in meinen Augen! Die Konfirmation kann helfen, den Weg zu sich zu finden.

Ja zum Glauben
Zum Erwachsenwerden gehört, Verantwortung zu übernehmen. Die Konfirmation kann helfen, Sprache für den eigenen Glauben zu finden.

Ja zur Gemeinschaft
Glaube erfährt man am besten in Gemeinschaft. Die Konfirmation bietet die Chance, Gemeinde und Kirche neu für sich zu entdecken.

Wie wird die Konfirmation in Epiphanias durchgeführt?
Ende August startet die Konfirmandenzeit mit dem Konficamp in Italien. Der kann einjährige Konfirmandenkurs beginnt nach den Sommerferien im September. Einmal im Monat trifft man sich an einem Samstag von 10-13 Uhr in der großen Gruppe und vertieft folgende Themen:
Gott – Gottesdienst – Bibel – Jesus Christus – 10 Gebote – Abendmahl – Gemeinde – Weltreilgionen – Taufe und Konfirmation.
Noch dazu fahren wir dann meist im Januar/Februar auf ein Konfi-Wochenende zum Thema „Mein Glaube“.
Am Ende des Kurses steht dann der fröhliche und feierliche Konfirmationsgottesdienst an.

Wie alt soll man sein?
Mit etwa 13 Jahren erhält man an Anschreiben mit der Einladung zum Konfirmationkurs. Wenn jemand konfirmiert werden möchte und ungefähr eineinviertel Jahre vorher noch kein Anschreiben von der Gemeinde bekommen hat, soll sich bitte unbedingt im Pfarramt melden: Kontakt.

Wenn man noch nicht getauft ist?
Dann kann man trotzdem den Konfi-Kurs besuchen. Viele Jugendliche lassen sich auf dem Konficamp im Meer taufen. Ein ganz besonderes Erlebnis. Andere nehmen den Konfirmationskurs als Taufvorbereitung wahr. Die Taufe erfolgt dann entweder noch vor der Konfirmation oder im Konfirmationsgottesdienst selbst.

Konfirmation heißt Bestärkung

An der Schwelle zum Erwachsenwerden erfahren junge Menschen Bestärkung. In der Taufe hat Gott zu ihnen Ja gesagt; jetzt kommt es auf ihr eigenes Ja an. Konfirmandinnen und Konfirmanden sollen mündig und selbständig werden, Gemeinschaft und Begleitung erleben, gesegnet und beschenkt werden, Annahme und Stärkung erfahren. Auf diesem Weg sind Freundinnen und Freunde notwendig, Menschen, die Vorbild sind und verständig begleiten.

Ja – zu mir selbst
Jugendliche fragen in dieser Zeit: Wer bin ich? Die Erinnerung an die Taufe kann helfen: Gott hat mich angenommen; ich bin wertvoll in seinen Augen. Er wendet sich mir persönlich zu. Konfirmation kann helfen, den Weg zu sich selbst zu finden und gerade in diesem Alter sich selbst zu bejahen.

Ja – zum Glauben
Zum Mündigwerden gehört, selbst Verantwortung zu übernehmen, sich eigenständig zu äußern und selbst zu entscheiden. Jetzt sprechen junge Menschen selbst das Bekenntnis, das die Eltern und Paten für sie gesprochen haben. Die gemeinsame Vorbereitung auf die Konfirmation soll dazu beitragen, dieses Bekenntnis und seine Bedeutung besser zu verstehen.

Ja – zur Gemeinschaft
Konfirmandinnen und Konfirmanden erleben die Gemeinschaft der Kirche vor allem in ihrer Gruppe. Dort können sie viele gute Erfahrungen machen, Gestaltungsformen des Glaubens miteinander erproben und darüberhinaus lernen, wie sie Krisen gemeinsam bewältigen können. Sie werden ermuntert, am Leben der Gemeinde teilzunehmen und es mitzugestalten. Als einzelne brauchen wir die Gemeinschaft für unseren Glauben. Deshalb werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden gefragt, ob sie Ja zu dieser Gemeinschaft der Glaubenden sagen können. Auch die Gemeinde braucht die Jungen, ihre Lebendigkeit, ihre Ideen und ihren Widerspruch. Deshalb ist es wichtig, daß die Gemeinde in der Konfirmation Ja sagt zu ihren Jugendlichen, für sie betet und sie begleitet.

Zugang zum Abendmahl
Die Feier des Abendmahls bildet einen Höhepunkt der Konfirmation. Durch die Eröffnung der selbständigen Teilnahme am Abendmahl bei der Konfirmation werden die Konfirmandinnen und Konfirmanden als Mitglieder der Gemeinde bestätigt und auf dem Weg ihres Glaubens gestärkt. Damit ist die Einladung ausgesprochen, immer wieder zum Tisch des Herrn zu gehen, um die Gemeinschaft mit Christus und untereinander zu erfahren.

Für die Eltern
Das Erwachsenwerden der Kinder ist ein langer Weg. Auch für die Eltern markiert die Konfirmation einen Übergang. Die Kindheit ist zu Ende. Im Rückblick mischen sich dankbare Erinnerungen mit der Frage nach Versäumtem und eigenen Fehlern. Doch dieser Einschnitt ist Verlust und Gewinn zugleich. Eltern und Kinder können zu einem neuen Verhältnis finden, das zunehmend von Partnerschaft bestimmt ist. Im Zusammenhang mit der Konfirmation gibt es viele Bräuche und Traditionen, die den Übergang zum mündigen Erwachsensein ausdrücken.
(Quelle: Evangelisches Gesangbuch – S. 1395 f.)

Für Jugendliche – siehe auch www.konfiweb.de

Konfirmandenkurs 2021

Der Konfirmandenkurs 2020 / 2021 startet im Januar 2021.
Die erste Aktion wird (nach derzeitigem Stand) unser Wochenende vom 15.-17.01.2021 in Königsdorf sein.
Das ausgefallene Konficamp wollen wir in den Pfingstferien nachholen.
Die Konfirmationen feiern wir voraussichtlich am 20.6. und 4.7.2021.

Informationen bei Pfr. Michael Hoffmann
015 15 / 17 67 112
michael.hoffmann@elkb.de