Ablauf der Bestattung

Bei der Trauerfeier ist durch städtische Vorgaben die Zeit in der Friedhofshalle oftmals beschränkt (besprechen Sie auch dies mit Ihrem Bestattungsinstitut). Nach dem ersten Teil in der Trauerhalle gibt die Trauergemeinde der, dem Verstorbenen das letzte Geleit. Am Grab werden der Sarg oder die Urne in die Erde gelassen. Für viele ist das der schwerste Augenblick der Beerdigung. Doch wie ein Same neues Leben hervorbringt, kann das Einsenken der sterblichen Überreste ein Bild für die Gewissheit neuen Lebens sein. Mit dem dreimaligen Erdwurf wird an die Vergänglichkeit („Erde zu Erde“) und zugleich an das ewige Leben erinnert. Diesen Brauch nehmen dann die Trauergäste am Ende der Bestattung auf. Nach einem Moment der Stille und des persönlichen Abschiednehmens kann eine Blume oder etwas anderes als Zeichen der Verbundenheit ins Grab geworfen werden.

Für Menschen mit Gehbehinderungen sind der Weg zum Grab und dann auch das Stehen am Grab schwierig. Man kann über die Friedhofsverwaltung eine Fahrtmöglichkeit zum Grab wie auch dort eine Sitzgelegenheit organisieren. Bitten Sie Ihr Bestattungsinstitut dabei um Hilfe.

Die Trauerfeier anlässlich einer Feuerbestattung findet nur in der Friedhofshalle statt. Nach dem Segenswort erhebt sich die Gemeinde zu einem stillen Gedenken. Dabei besteht die Möglichkeit, nochmals an den Sarg zu treten und eine Blume niederzulegen.

Die Carolinenkirche erhebt für die Trauerfeier keine Gebühren. Der Betrag „für die Kirche“ in der Rechnung des Institutes ist für den kirchlichen Sachbedarf. Wenn Sie Ihrer Gemeinde etwas spenden wollen, können Sie dies im Sinne des, der Verstorbenen selbst festlegen.